Unsere Gruppen

Es gibt zwei unterschiedliche Gruppentypen bei den Knirpsen: In der Sternchengruppe sind 20 Kinder, inklusive der U3 Kinder. In der Luftballongruppe sind 25 Kinder ab 3 Jahren.

Die Betreuungsmodelle

Es gibt drei mögliche Betreuungszeiten: 35 Stunden oder 45 Stunden pro Woche:


Kindergartenplätze

7.30 – 12.30 Uhr und 14.30 – 16.30 Uhr

Kosten pro Monat:
den gesetzlichen Elternbeitrag an das Jugendamt
den Trägeranteil von 30 €
ein Frühstücksgeld von z. Zt. 6 €
Vereinsbeitrag 3 €

Blocköffnungszeitplätze

7.30 – 14.30 Uhr

Kosten pro Monat:
den gesetzlichen Elternbeitrag an das Jugendamt
den Trägeranteil von 30 €
ein Frühstücksgeld von z. Zt. 6 €
Vereinsbeitrag 3 €
das Mittagessen 40 €

Keine Teilnahme an den Nachmittagsprogrammen, aber auch kein Übermittag-Zuschlag, nur die Kosten für das Mittagessen!

Tagesplätze

7.30 – 16.30 Uhr

Kosten pro Monat:
den gesetzlichen Elternbeitrag an das Jugendamt mit Übermittag-Zuschlag
den Trägeranteil von 30 €
ein Frühstücksgeld von z. Zt. 6 €
Vereinsbeitrag 3 €
das Mittagessen 40 €

Morgens gibt es für alle Kinder ein reichhaltiges "Frühstücksbuffet". Die Kinder dürfen selbst auswählen, was und wie viel sie essen möchten. Alle „Über-Mittag-Kinder“ erhalten ab 12.30 Uhr ein frisch gekochtes Mittagessen und haben eine Ruhepause bis 14.00 Uhr. Die Anzahl der Block- und Tagesplätze ist aus gesetzlichen, räumlichen und pädagogischen Gründen begrenzt. Sie müssen beim Vorstand vor Beginn des Betreuungsvertrags beantragt werden.

Der gesetzliche Elternbeitrag

Der Elternbeitrag, den die Eltern an das Jugendamt zahlen müssen, ist nach Einkommen gestaffelt. Die Tabelle kann man auf der homepage der Stadt Leverkusen finden.

Der Trägeranteil

Da die Stadt und das Land nur 96% unserer Kosten übernehmen, müssen die Mitglieder unserer Elterninitiative gemeinsam den Rest tragen und so erheben wir einen Elternbeitrag in Höhe von z. Zt. 30 € im Monat.


Das Konzept

Nach dem situationsorientierten Ansatz versuchen wir, jedem einzelnen Kind die Möglichkeit zu geben, seine eigene soziale Rolle innerhalb der Gruppe zu erfahren, wobei ein partnerschaftliches, gewaltfreies und gleichberechtigtes Miteinander, insbesondere auch der Geschlechter untereinander, erlernt werden soll. Auch gegenüber anderen Kulturen und Weltanschauungen wollen wir Verständnis entwickeln und Toleranz fördern.

Grundlage

Die Grundlage für situatives Arbeiten bildet die Beobachtung der Kinder.Das einzelne Kind wird mit seinen individuellen Neigungen und Begabungen wahrgenommen und gefördert. Die Erzieherinnen tragen ihre aus dem täglichen Umgang mit den Kindern gewonnenen Beobachtungen (bei Spielen, Konflikten, Kinderliedern, Kinderbildern, verbalen Äußerungen, usw.) zusammen und versuchen zu einer gemeinsamen Interpretation der Situation zu kommen.

Der situationsorientierte Ansatz

Er besteht darin...
die Lebenssituation jedes Kindes zu berücksichtigen
dem Kind zu größtmöglicher Selbständigkeit und Eigenaktivität zu verhelfen und seine Lernfreude anzuregen und zu stärken
dem Kind zu ermöglichen, seine emotionalen Kräfte aufzubauen
die schöpferischen Kräfte des Kindes unter Berücksichtigung seiner individuellen Neigung und Begabung zu fördern
dem Kind Grundwissen über seinen Körper zu vermitteln und seine körperliche Entwicklung zu fördern
die Entfaltung der geistigen Fähigkeiten und der Interessen des Kindes zu unterstützen und ihm dabei durch ein breites Angebot von Erfahrungsmöglichkeiten elementare Kenntnisse von der Umwelt zu vermitteln

Förderung

Bei der Förderung des Kindes geht es um 5 Bildungsbereiche
sozialer Bereich (Bereich des mitmenschlichen Verhaltens)
kognitiver Bereich (Bereich des Wissens)
emotionaler Bereich (Bereich der Gefühle und Empfindungen)
kreativer Bereich (Bereich der Phantasie und Ideen)
motorischer Bereich (Bereich der Bewegung und der Körperbeherrschung

Die Kinder werden vormittags in festen Gruppen betreut, um ihre Persönlichkeit und ihr Verhalten besser beobachten zu können. In einer "Konzentrationsphase", üblicherweise im Morgenkreis, werden die kognitiven Fähigkeiten der Kinder durch Vorlesen, das Erlernen von Liedern und Gedichten und durch gemeinsame Spiele systematisch aufgebaut. In Jahresgeprächen, auf Wunsch aber auch zwischenzeitlich unterhalten sich die Erzieherinnen ausführlich mit den Eltern über den Entwicklungsstand und die Fortschritte des Kindes.